Bedingt durch seine geographische Lage, von den Alpen bis hin zur
Pannonischen Steppe, bietet Niederösterreich nicht nur eine reichhaltige
Flora, sondern ist auch Lebensraum für eine besondere Vielfalt an Tieren.
Das NÖ Jagdgesetz zählt etwa 150 Wildarten als jagdbar.
75 % davon sind ganzjährig geschont. Bei 25 % ist durch Schon- und
Schusszeiten eine angepasste Entnahme vorgeschrieben.
Zu den Hauptwildarten in Niederösterreich zählt das Rehwild,
welches die wohl anpassungsfähigste Wildart darstellt. Es lebt vor allem in
Wald- und Ackerbiotopen sowie in geschlossenen Waldgebieten bis zur
Baumgrenze.
In den großen geschlossenen Waldgebieten im südlichen Niederösterreich,
sowie in den Donau- und Marchauen ist das Rotwild beheimatet. Es liebt
ruhige Einstandsbereiche und lebt im Rudel.
In den alpinen Wald- und Freiflächen des südlichen NÖ lebt das gesellige Gamswild.
Wildschweine (Schwarzwild) findet man heute beinahe in allen
Regionen Niederösterreichs. Ihr Bestand hat sich in den letzten Jahrzehnten
vervielfacht.
Südlich der Donau findet man gesicherte Bestände an
Birk- und Auerwild.
Vorwiegend in den Niederungen des Weinviertels und der pannonischen Steppe
finden wir Feldhase, Kaninchen, Fasan und Rebhuhn.
Die Bestände sind in den letzten Jahren aufgrund Flurbereinigung und moderner
Landwirtschaft stark zurückgegangen. Dank vieler Initiativen von Naturschutz,
Land Niederösterreich und vor allem des NÖ Landesjagdverbandes und seiner
Jäger (Wildökolandaktion, Heckenjahr, ...) sind die Bestände jedoch
gesichert. Wichtig für unser Niederwild ist auch die Bejagung seiner
natürlichen Feinde, dem Fuchs, Marder und Dachs, welche
sich in den letzten Jahren stark vermehrt haben.
In den Flussniederungen findet man eine ausreichende Zahl an Wildenten,
am weitesten verbreitet ist die Stockente.
Weitere Informationen zum Thema "Jagd in Österreich", sowie ein
Bilderbuch der heimischen Wildtierarten finden Sie auf den Homepage der "Zentralstelle
Österreichischer Landesjagdverbände"